Blog - Die PfotenBar - Düsseldorf-Flingern

Kleiner BARF-Grundkurs – Teil 3 – Muskelfleisch hat viele Gesichter

24. April 2017

BARF ist ein immer größeres Thema – fast jeder Hunde- oder Katzenbesitzer hat schon davon gehört oder darüber gelesen.

Allerdings stellen wir von der PfotenBar immer wieder fest, dass häufig Unsicherheit über die einzelnen Bestandteile beim BARFen herrscht. In Teil 1 und 2 ging es um Innereien und Knochen – heute schauen wir uns mal „Muskelfleisch“ genauer an. Immerhin ist Muskelfleisch sozusagen die Hauptzutat beim BARFen.

Muskeln findet man an ganz vielen Stellen im Körper – es gibt glatte Muskulatur (z.B. Magen, Darm, Atemwege, Gebärmutter, Harnwege, Adern und Venen) und die sogenannte quergestreifte Muskulatur, die sich weiter unterteilen lässt in Skelettmuskulatur und Herzmuskulatur.

Beim BARFen meint man, wenn man von Muskelfleisch redet, vor allem die quergestreifte Muskulatur – also die Muskeln, die alle mehr oder weniger selber aktiv arbeiten, meistens direkte Skelettmuskulatur.

Kleiner BARF-Grundkurs – Teil 2 – Knochen und Knorpel

17. April 2017

BARF ist ein immer größeres Thema – fast jeder Hunde- oder Katzenbesitzer hat schon davon gehört oder darüber gelesen.

Allerdings stellen wir von der PfotenBar immer wieder fest, dass häufig Unsicherheit über die einzelnen Bestandteile beim BARFen herrscht. In Teil 1 unseres kleinen Grundkurses haben wir daher erklärt, warum Innereien beim BARFen so wichtig sind –heute geht es um Knochen und Knorpel.

Schaut man sich eine ganze Kuh, ein ganzes Kaninchen, ein ganzes Huhn an, stellt man fest, dass es aus Muskeln, Organen, Drüsen, Haut und Knochen besteht – grob gesehen.

Knochen und Knorpel sind sozusagen die tragenden Säulen eines Lebewesens – ein Wunderwerk der Natur. Knochen sind winzig klein und filigran, groß und massiv, kleine Rädchen im Getriebe oder Schutz von Organen – und sie alle werden aus Bestandteilen der Nahrung gebildet.

Pflanzenfresser ziehen Calcium, den elementarsten Mineralstoff, aus dem Knochen, Knorpel und Zähne gebildet werden, aus ihrer Ernährung, nämlich Gras, Kräutern, Blumen, Beeren, Körnern, Nüssen, Samen, Rinde. Es ist erstaunlich, wie viel Calcium z.B. Sesam oder Gänseblümchen enthalten. Die Pflanzen wiederum ziehen diese Mineralstoffe aus den Böden, auf denen sie wachsen – Beutegreifer, also Lebewesen, die sich von anderen Lebewesen ernähren, nutzen das Calcium, das Pflanzenfresser in ihren Körpern (hier vor allem in den Knochen) gelagert haben, als Lieferant für ihren eigenen Nährstoffbedarf.

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