BARF - das Allheilmittel

06. Dezember 2015

In einem unserer Blog-Beiträge haben wir bereits kritisch angemerkt, dass BARF inzwischen der neue Trend in der Tierfutterwelt geworden ist.

BARF ist augenscheinlich das Allheilmittel. Barfen bringt Allergien zum Verschwinden, stoppt den Krebs, lindert Folgen von Gelenk- und Knochenproblemen, sorgt für gesunde Zähne, heilt kranke Nieren, läßt die Leber gesunden, repariert den Darm, schützt gegen Parasiten…..so könnte man meinen, wenn man all die begeisterten Berichte hört.

Egal, welche Erkrankung der eigene Hund oder die eigene Katze hat, früher oder später bekommt Frauchen oder Herrchen immer den Tipp, zu barfen, dann würden alle Probleme sich in Luft auflösen.

Ist das wirklich so?

Schauen uns doch das Thema Barf mal genauer an.

Fütterst Du noch oder barfst Du schon?

28. November 2015

Barfen ist ein Trend. Barf ist in aller Munde, fast jeder Hunde- oder Katzenbesitzer, der sich ein wenig mit der Ernährung seines Vierbeiners beschäftigt, hat schon mal davon gehört.

Gab es in den 90ern gerade mal einen Online-Shop, der Barf-Fleisch versendet hat, existieren mittlerweile hunderte Online-Shops. Hat man früher vielleicht, wenn man Glück hatte, beim Metzger oder auf dem Markt ein paar Abschnitte bekommen oder vielleicht das Glück, einen kleinen Futterfleischanbieter in erreichbarer Nähe zu haben, gibt es mittlerweile an jeder Straßenecke einen Barf-Shop.

Mittlerweile haben auch die großen Ketten den Trend für sich entdeckt – fast jeder große Zoohandel hat mindestens eine Tiefkühltruhe im Laden stehen, es gibt Barf in Dosen, Trockenbarf, Fertigbarf und ein riesiges Arsenal mit Zusätzen, Flocken und Ölen rund ums Barfen.

B.A.R.F – Genie oder Wahnsinn?

13. November 2015

Unsere Barf-Vorträge gehen auch in 2016 wieder in eine neue Runde.

Den Anfang machen wir diesmal nicht in der PfotenBar, sondern im SV-Hundeverein Benrath-Reisholz.

Sonntag, 17. Januar 2016, 11.00-16.30 Uhr

B.A.R.F – Genie oder Wahnsinn?

Die Rohfütterung, das sogenannte Barfen, ist inzwischen zu einer festen Größe in der Hundlerwelt geworden.

Es gibt mittlerweile eine kaum überschaubare Flut an teilweise widersprüchlichen Informationen.

Besonderheiten bei der Frisch- und Rohfütterung für Samtpfoten

13. November 2015

Barf für Katzen:
Vortrag – Besonderheiten bei der Frisch- und Rohfütterung für Samtpfoten
Die PfotenBar, Fichtenstraße 36, 40233 Düsseldorf
30.01.2016, 14 Uhr bis ca. 18 Uhr

Katzen barfen scheint sooo kompliziert – es gibt inzwischen zahlreiche Bücher zu diesem Thema und auch im Internet ist die Flut an Informationen schier unerschöpflich.

In diesem Vortrag geht es um die Grundlagen, die Anfänge, Tipps und Tricks zur Umstellung, es wird mit Vorurteilen aufgeräumt und gängige Meinungen werden auf den Prüfstand gestellt.

Barf-Workshop – zugeschaut und mitgemacht! Vorstellung einzelner Fleisch-Sorten und praktische Beispiele verschiedener Futter-Zusammenstellungen für Hunde und Katzen

12. August 2015

Gemeinsam bereiten wir verschiedene vollwertige Menüs für Hunde und Katzen zu und erläutern dabei allerlei Wissenswertes rund um die Rohfütterung.

Themenübersicht:

  • Was kann man alles füttern, was soll man alles füttern, was sollte man meiden? Kleine Lebensmittelkunde zum Barfen
  • Welche Nährstoffe sind wo drin?
  • Ausgewogen Barfen
  • Praktische Beispiele und Menüvorschläge
  • Barfen und Urlaub?
  • Gemeinsames Mixen, pürieren, raspeln und anrichten – Besprechung der fertigen Mahlzeiten

Sonntag, 25. Oktober 2015 - 14 bis ca. 18 Uhr

Wolf oder Hund, Hundefutter oder Wolf-Futter - alles Getreide oder was?

19. November 2013

Im Magazin „nature“ wurde 2013 eine interessante Studie veröffentlicht, die eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn von getreidefreiem Futter oder Barfen angeheizt hat.

Erik Axelsson von der Universität Uppsala in Schweden und seine Kollegen haben die Gene von Wölfen mit denen von verschiedenen Hunderassen verglichen und dabei Erstaunliches entdeckt: Insgesamt 36 Genbereiche (von 3,8 Millionen) haben sich auf dem Weg vom Wolf zum Hund im Laufe der Zeit geändert.

Es wurden nicht nur 10 veränderte Gene entdeckt, die dem Hund ermöglichen, stärkehaltige Nahrung, also Getreide, besser zu verdauen, indem er die dafür notwendigen Enzyme in größerer Menge produzieren kann, sondern – unter anderem - auch 19 Veränderungen in den Genbereichen, welche die Hirnfunktion und das Nervensystem steuern.

Für die Forscher ist das ein wichtiger Schritt in der Erforschung der Domestikation des Hundes, denn diese Veränderungen zeigen deutlich, wie sehr sich der Hund im Laufe der Jahrtausende an den Menschen angepasst hat.

Die Krux mit dem richtigem Futter – ein Erfahrungsbericht

21. Oktober 2013

Lange Jahre habe ich in bestem Glauben, das Richtige für meine Tiere zu tun, ausschließlich Fertigfutter gefüttert – alles auf Anweisung des Tierarztes, des Züchters, Empfehlungen anderer Tierhalter.

Aber im Herbst 1999 bin ich aufgewacht. Mein inzwischen verstorbener Hund hatte eine Bandscheibenquetschung und zufällig tobten im Internet gerade erbitterte Diskussionen um Sinn und Unsinn von Fertigfutter und selbst zubereitetem Futter. Mit der Zeit wurde ich immer nachdenklicher: Konservierungsstoffe, unklare Inhaltsangaben, künstliche Vitamine – ob das alles wirklich so gut ist? Ich begann, mich zu informieren – und siehe da, mein Vertrauen in die Futterindustrie schwand mit jeder neuen Information.

Was ist im Fertigfutter drin?

Warum Zusätze beim Barfen wichtig sind

01. Oktober 2013

Die Grundlage beim Barfen besteht aus rohem Fleisch, rohen Innereien und rohen Knochen. Allerdings ist das Fleisch, das wir für unsere Hunde und Katzen kaufen, in der Regel ausgeblutet, die Mägen sind ausgespült oder ausgeschüttelt – es fehlen wichtige Inhaltsstoffe, auch unverdauliche Bestandteile wie Fell oder Gefieder, die für die Verdauung ebenfalls wichtig sind.

Aus diesem Grund gibt man nicht nur Fleisch, Innereien und Knochen, sondern ergänzt diese Basis mit weiteren Zutaten.

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