Warum Zusätze beim Barfen wichtig sind

01. Oktober 2013
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Die Grundlage beim Barfen besteht aus rohem Fleisch, rohen Innereien und rohen Knochen. Allerdings ist das Fleisch, das wir für unsere Hunde und Katzen kaufen, in der Regel ausgeblutet, die Mägen sind ausgespült oder ausgeschüttelt – es fehlen wichtige Inhaltsstoffe, auch unverdauliche Bestandteile wie Fell oder Gefieder, die für die Verdauung ebenfalls wichtig sind.

Aus diesem Grund gibt man nicht nur Fleisch, Innereien und Knochen, sondern ergänzt diese Basis mit weiteren Zutaten.

Gemüse

fein püriert liefert es wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien und Ballaststoffe

Öle

pflanzliche Öle und Lachsöl liefern wertvolle Omegasäuren und ungesättigte Fettsäuren.

Algen

die verschiedenen Algensorten liefern sekundäre Pflanzenstoffe und sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Bierhefe

Lieferant von Folsäure und Biotin

Getreide

vor allem Energielieferant und Sattmacher (Kohlenhydrate), liefert je nach Sorte aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Ballaststoffe.

Kräuter und Kräutermischungen

wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Vitamine, wirken teilweise gezielt auf Verdauung, Haut, Fell, Bewegungsapparat und verschiedene Organe.

Grünlippmuschelfleischmehl

unverzichtbar zur Vorbeugung von Gelenkschäden, wichtig für den Knorpelaufbau und auch als Therapiebegleitung bei bestehenden Problemen mit Gelenken und Knochen.

Nicht alle diese Ergänzungen müssen auch tatsächlich gefüttert werden. Die grundlegenden Ergänzungsfuttermittel zu Fleisch, Innereien und Knochen sind ein gutes Öl, Seealgen und entweder wechselnde Sorten von Gemüse (fein püriert oder eingeweichtes Trockengemüse) oder eine Kräutermischung. Alles andere ist optional und hängt vom tatsächlichen Bedarf ab.

Gelesen 3653 mal Letzte Änderung am Sonntag, 20 Oktober 2013 23:13
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